Wie man im Lebenskampf nicht untergeht: mein Geheimtipp!

Das Leben bietet uns immer neue Hindernisse. So viel wir auch kämpfen, uns Mühe geben und wie ein Stehaufmännchen immer wieder von neuem auf die Zukunft zu gehen, es hört nie auf. Dann und wann wird ein Problem unüberwindbar. Zumindest scheint es so. Und dann stellt sich die Frage: Wie weit kann ich gehen? Wann ist genug gekämpft?

Es gibt viele Bereiche im Leben, die je nach Situation unsere ganzen Kräfte rauben können. Sei es der Beruf, die Kollegen, die Liebe, die Familie, unser Äusseres, unsere Gesundheit. Je nach Persönlichkeit und Schicksal haben wir andere Probleme. Aber eines ist klar: Zu kämpfen hat jeder!

Ich persönlich bin der Meinung, dass es sich immer lohnt, für einen Traum zu kämpfen, solange es einen nicht zerstört. In unserer Gesellschaft wird schon genug anderes schnell aufgegeben und weggeworfen. Mit unseren Träumen sollten wir vorsichtiger umgehen. Aber nicht nur mit unseren Träumen, auch mit uns selbst, unserem Körper, unserer Psyche. Daher ist es immer wichtig, das richtige Mass zu finden.

Oft kommt es auf den Blickwinkel an, die Art, wie wir auf eine Begebenheit zugehen und wie wir unsere Gedanken ausrichten, ob ein Ziel erreicht wird oder nicht. Gehen wir voller Mut und Glaube an das Gute an etwas heran, so kann sich alleine durch die Einstellung, die wir mitbringen, unser Vorhaben vereinfachen.

Schlussendlich muss jeder für sich selber herausfinden, wie weit er gehen kann.

 

Ich möchte dir hier 5 einfache Tipps mitgeben, um im Lebenskampf nicht umzugehen:

 

  • Höre auf dich selbst, auf dein Herz und deine Intuition. Sie sagen dir, welchen Weg du wirklich für richtig hältst. Sollte der Verstand dagegen sprechen, missachte ihn aber keinesfalls. Wäge gut ab, ob ein möglicher Rückschlag zu viel wäre, oder ob du das Risiko eingehen kannst.
  •  Lass die Meinungen anderer aussen vor. Egal was du tust, irgendjemand wird bestimmt etwas dagegen einzuwenden haben. Und dabei ist es wirklich EGAL, was du tust. Also tust du am besten das, was du selbst für richtig hältst. Nur du kennst dich wirklich gut genug, um für dich zu entscheiden.
  •  Mit den eigenen Gedanken kann man viel manipulieren. Es ist ein grosser Unterschied, ob du mit der Einstellung „Ich schaffe das! Und falls nicht, macht es mich immerhin stärker!“ an etwas heran gehst, oder ob du schon von Anfang an denkst: „Hoffentlich schaffe ich das! Wenn nicht, weiss ich nicht, wie ich dann leben soll.“
  •  Wenn du wirklich glaubst, an etwas kaputt zu gehen, dann lass es. Wenn die Hoffnung zunichte ist und du dich gleichzeitig nicht mehr fähig fühlst, stark zu bleiben, ist es manchmal besser, etwas einfach gehen zu lassen. Kein Traum der Welt bringt dir wirklich Erfüllung, wenn du am Ende nur noch ein Häufchen Elend bist.
  •  Und zum Schluss noch mein Geheimtipp in schwierigen Momenten:

Wenn ich mich in einer Situation gefangen fühle und nicht weiter weiss, versuche ich es mit dieser kleinen Übung: Ich stelle mir vor, ich hätte mein Leben hinter mir. Ich bin eine alte Omi, liege auf dem Sterbebett und denke an mein Leben zurück. Dabei sehe ich von dieser Vorstellung aus auf genau diesen Moment zurück und frage mich: Wie viel Bedeutung hat das hier wirklich? Wenn ich als alte Frau auf mein Leben zurück blicke, ist dieses Problem dann wirklich so schlimm? Irgendwie bin ich dann ja wohl alt geworden und egal, was aus der Situation wurde, ich habe gelebt. War es dann wirklich der absolute Untergang, dass ich diese Prüfung nicht bestanden habe? Oder dass der Freund gerade Schluss gemacht hat? Oder dass ich gerade vom Chef eine Strafpredigt erhalten habe? Oder kann ich darüber lächeln und mir denken: Ach, was habe ich mir damals den Kopf zerbrochen! Am Ende war alles gar nicht so schlimm.

1 Comment

  1. Jacqueline

    Gute Denkanstösse :-) Vorallem das mit dem Sterbebett sollte ich angangen regelmässig zu praktizieren. Viele Dinge, über die ich mir jetzt so sehr den Kopf zerbreche, würden nämlich wirklich einfach an Bedeutung und Schwere verlieren.
    Schön geschrieben <3

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