Wie du deinen Alltag auf 3 Ebenen angenehmer machst

Jeder hat einmal einen schlechten Tag. In manchen Zeiten häufen sich diese, bis jeder Tag einer ist. Oft wünscht man sich in diesen Momenten eine Lösung, die das Leben wieder einfacher macht.

Ich habe ein paar Tipps für dich zusammen getragen, die dir helfen, dein Alltagsleben angenehmer und schöner zu gestalten.

  1. Dein Umfeld

Umgebe dich mit schönen Dingen. Es ist wichtig, sich jeden Tag auf etwas freuen zu können. Dies kann eine schöne Tasse sein, die im Geschäft auf dich wartet. Du kannst dich an ihrer Schönheit freuen, oder an dem warmen Kaffee darin. Vielleicht machst du es dir zur Gewohnheit, die Zeit vom Kaffee trinken am Morgen zu nutzen, um noch einmal kurz für dich zur Ruhe zu kommen.

Es kann aber auch eine Haarspange sein, mit der du dich hübsch fühlst, oder ein Parfum, das dir Sicherheit gibt. Du kannst auch eine schöne Blume an deinen Arbeitsplatz stellen. Was für dich etwas Schönes bedeutet, weisst du bestimmt am besten selbst.

Oft sind es die kleinen Dinge, die unsere Welt besser und schöner machen.

  1. Dein Verhalten anderen gegenüber

Es ist doch immer wieder das Gleiche auf dieser Welt. Wie man andere behandelt, so kommt es zurück. Ganz automatisch. Deshalb – mache auch einmal Komplimente.
Ich persönlich finde es schade, wie selten einem gesagt wird, was man gut macht. Dabei ist es ein schönes Gefühl, jemanden mit einer winzigen Aufmerksamkeit glücklich zu machen. Das kann etwas sein, wie „Diese Hose steht dir total gut“, oder: „Ich bewundere, wie du immer so fit wirken kannst.“ Das Lächeln, das du dafür bekommst, tut auch dir gut.
Natürlich solltest du es nicht übertreiben, das kommt auch schlecht an. Aber du könntest es dir zum Beispiel vornehmen, 2 Mal in der Woche jemandem ein Kompliment zu machen. Vielleicht sogar jeden Tag, immer wieder einer anderen Person.

Es gibt auch ein gutes Gefühl, Verständnis für andere Menschen zu suchen und sie zu wertschätzen. Das heisst nicht, dass man Dinge genauso sehen muss, nur, dass man auch einen anderen Blickwinkel zulässt.
Wenn du von deinem Chef das nächste Mal einen Zusammenschiss bekommst, denk dir doch einfach „der Arme hat heute auch nicht seinen besten Tag“, oder frag dich: „Würde es mir ein gutes Gefühl geben, jemandem so klar sagen zu müssen, was er falsch macht? Muss auch manchmal schwierig sein.“
Natürlich solltest du ihm das nicht sagen. Es geht nur darum, für dich das Verständnis zu suchen. Damit hilfst du dir selber, etwas nicht zu streng zu sehen. Gleichzeitig wirkst du auf dein Gegenüber ganz anders. Ob man es will oder nicht, man strahlt oft aus, was man denkt.

  1. Dein Verhalten dir selber gegenüber

Dieser Punkt ist in meinen Augen der Wichtigste. Du selbst bist die einzige Person, mit der du mit Sicherheit dein ganzes Leben verbringen musst. Also sei auch einmal lieb zu dir selbst. Zeige Verständnis für dich, anstatt dich zu verurteilen. Gönne dir auch einmal Ruhe oder einen Abend für dich alleine.

Ich bin kein Fan von dem Spruch „Du musst nur alles positiv sehen“. Je nachdem, wie man diese Aussage anwendet, hat sie aber bestimmt seine Richtigkeit. Wo ein Problem ist, kann man sich dieses nicht einfach „wegdenken“. Aber man kann versuchen, das ganze Leben, das sich neben diesem Problem abspielt, nicht zu vergessen.

Eine wichtige Person in meinem Leben sagte mir einmal:
„Frage dich jeden Abend, was dich an diesem Tag glücklich gemacht hat. Das muss nichts grosses sein, eine schöne Blume am Wegrand reicht bereits. Je öfter du das machst, desto mehr wird dir auffallen, bis du kaum mehr zu einem Ende kommst.“
Der Spruch in meinem Beitragsbild stammt übrigens von derselben Person.

Vielleicht hast du noch weitere gute Tipps für ein angenehmeres Alltagsleben? Dann teile sie mir doch mit.

4 Comments

  1. Oh wow, was für ein Beitrag. So schön zusammengefasst und es steckt soooo viel Wahrheit darin. Die kunst ist es dies auch umzusetzen. Das ist schwer und braucht viel Zeit. Es hilft im Alltag und es macht das Leben ein bisschen leichter. Eine einfache Erfolgsformel…

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  2. Freut mich dass er dir so gefällt! :) Genau, das ist immer noch der grösste Schritt, das auch umzusetzen. Gelabert ist schnell einmal. Man muss einfach geduldig sein und sein Ziel vor Augen behalten. (Das mit der Geduld habe ich persönlich noch nicht so raus.. )

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  3. Sehr schöner Artikel, der zudem meine Meinung unterstreicht. Ich versuche nach folgender Ansicht zu leben:

    Du kannst einen Menschen nicht direkt ändern. Wenn Du möchtest, dass jemand sein Verhalten Dir gegenüber ändert, dann musst Du Dein eigenes Verhalten ändern.

    Ich denke, das kommt auch bei Dir recht gut raus. Wenn man sich selbst mag und mit sich selbst „im Reinen ist“, dann wirkt sich das auch auf die anderen Menschen aus. Die Hürde ist, – wie Du und kuhnographphotography bereits festgestellt haben, sich selbst so weit reflektieren zu können!

    LG, Patrick

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