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Wie Du dich auf den Einzug von Katzen vorbereiten kannst

Das Aufwachsen mit Haustieren, und wenn sie noch so verwildert sind, beeinflusst in vielerlei Hinsicht. Bei mir blieb immer der Wunsch, einen tierischen Freund an meiner Seite zu haben. Und das, obwohl unsere Katze, eine Freigängerin namens Sissi, absolut nicht menschenfreundlich war, sondern die typischen Klischees erfüllte: Menschen sind nur Dosenöffner, gekuschelt wird nur wenn Katze will (so gut wie nie in diesem Fall), und wenn Katze kuscheln will, so dauert dies meist ein paar Sekunden an, bis Mensch als böse empfunden wird. Nun, bestimmt war unsere flauschige Mitbewohnerin hier auch ein spezieller Fall. Nichts desto trotz liebte ich sie.

Nach jahrelangem haustierfreiem Leben ist nun aus dem verbliebenen Traum ein Entschluss entstanden. In ein paar Monaten dürfen zwei kleine, fellige Mitbewohner bei mir und meinem Partner einziehen. Unsere Leihmutter (wir müssen sie erst noch kennenlernen, doch sie ist auf jeden Fall eine Schönheit sondergleichen!) ist schon fleissig am Austragen unserer baldigen neuen Freunde. Und auch meine Hormone spielen verrückt! Um die Wartezeit zu verkürzen, wird nun natürlich fleissig alles auf die Kleinen vorbereitet. Diese Aufregung möchte ich Dir nicht vorenthalten.

Was es alles braucht, wenn Kitten einziehen:

Was für Katzen will ich?

Die erste Entscheidung ist natürlich, was für Katzen es werden sollen. Willst Du Kitten oder lieber eine erwachsene Katze? Rassekatze oder Bauerhofkatze? Verspielt und wild oder lieber ausgeglichen bis lethargisch?

Viele schwören auf das Retten von Tieren aus Tierheimen, was ich absolut unterstütze! Es gibt aber mehr zu beachten:

Katzen aus Tierheimen haben oft bereits etwas Schlimmes erlebt. Daher sollte vorab bedacht werden, ob man selbst die Erfahrung und eventuell auch die Zeit aufbringen kann, diesem Tier ein gutes Leben zu bieten.
Bauernhofkatzen sind vielmals eigensinniger und weniger menschenbezogen als Rassekatzen, welche die Nähe zum Menschen besser kennen. Willst Du eine sehr eigenständige, freie Katze, und/oder hast vielleicht auch nicht das Budget für eine teure Rassekatze, ist eine Bauernhofkatze eine wundervolle Wahl.
Rassekatzen dagegen sind oft speziell gezüchtet und nicht jeder will diese Art der Vermehrung unterstützen. Gute Züchter achten aber auf die Gesundheit der Tiere, auf ein Vermeiden von Erbkrankheiten und sorgen bereits vor Abgabe der Tiere für notwendige Impfungen und Gesundheitschecks. Ausserdem kann man sich bei Rassekatzen an einigen Grundcharakteristika orientieren und weiss somit eher, was für ein Tier einzieht. Natürlich sind diese aber auch nur grobe Züge, trotzdem weist jedes Tier seinen eigenen Charakter auf. Und nicht zuletzt spielen die Erziehung und persönliche Erlebnisse der Katzen eine grosse Rolle in der Entwicklung.

Meine persönliche Entscheidung fiel auf eine Rasse, die Sibirische Katze. Ursprung dafür war die leichte Allergie meines Partners. Ich suchte also nach Katzen, welche besser geeignet sind und stiess auf zahlreiche Erfahrungsberichte, welche dies bestätigen. Der Grund hierfür ist, dass die Sibirer weniger (nicht keins!) von dem für die Allergie verantwortlichen Protein Fel D1 produzieren. Bei leichten Allergien kann diese verminderte Produktion genügen, damit keine Symptome auftreten.
Aber auch diese Proteinproduktion ist nicht bei allen Sibirischen Katzen gleich und es sollte auf jeden Fall vorher ein langer Besuch bei einem Züchter eingeplant werden, um dies auszutesten. Viele Züchter bieten hierfür auch extra Tests an.

Nun, die süssen Sibirischen Katzen suchten wir uns natürlich nicht nur wegen der Allergie aus. Dies war nur der Weg, wie wir sie kennen lernten. Einmal gesehen war ich bis über beide Ohren verliebt und kann mir eine andere Rasse nicht mehr für mich vorstellen. Ich glaube sogar, das ist mit den Rassekatzen ein bisschen wie mit den Hunden: Hund und Herrchen passen oft wunderbar zusammen, auch optisch. Ich behaupte hier daher einfach einmal, meine Haare sind in etwa so wuschelig, wie das Fell der Sibirischen Katzen. Wir passen zusammen! :)

Grundbedürfnisse stillen

Natürlich haben auch Katzen eine Art Bedürfnispyramide und die untersten Ebenen handeln vom gleichen wie die vom Menschen: Nahrung, ein Zuhause, Hygiene.

Erst einmal braucht es Futterschalen für die Kleinen. Bei meinen Recherchen bin ich auf verschiedene Anhaltspunkte gestossen, die es zu beachten gilt. Hilfreich waren dabei übrigens Foren mit erfahrenen Züchter/innen, wie z.B. das Katzenforum und natürlich die grösseren Haustierseiten- und Shops wie Zooplus oder Purina.

Was ist denn nun zu beachten?
Gerade Kitten sind noch nicht so gross und bevorzugen daher Futterschalen mit tieferem Rand, damit sie auch gut an das Essen herankommen. Die Schalen sollten nicht spiegeln, dies könnte die Kleinen irritieren. Ausserdem ist darauf zu achten, dass die Schale breit genug ist, damit die Katze mit ihren Schnurrhaaren nicht am Rand anstösst. Für den Katzenhalter ist natürlich ein Gefäss von Vorteil, das auch spülmaschinengeeignet ist.

Beim Futter selbst gehen die Meinungen auseinander. Ich persönlich habe mich nach langer Recherche für viel abwechslungsreiches und vor allem fleischreiches Futter, möglichst ohne viele Zusatzstoffe, entschieden. Dies darf ruhig aus der Dose sein, aber ab und zu erhalten sie auch extra Happen frisches, rohes Fleisch. Beim Trockenfutter sollte darauf geachtet werden, dass es möglichst viel Fleischanteil enthält und wenige (höchstens 10%) Kohlenhydrate. Eine Art gesunde Mischung also. Und vor allem sollte immer genügend Wasser vorhanden sein!

Das Katzenklo

Katzen sind sehr reinliche Tiere und mögen daher auch eine hübsche, saubere Toilette. Genug Platz ist dabei unheimlich wichtig. Gerade grössere und langhaarige Katzen brauchen eine grössere Toilette, damit sie ihre Hinterlassenschaften beim Ausstieg nicht wieder ausversehen mittragen.
Viele Katzenhalter schwören auf geschlossene Toiletten, da diese natürlich die Streu besser davon abhalten, sich in der ganzen Wohnung zu verteilen. Die Tiere selbst mögen aber offene Toiletten lieber (wobei auch dies vom einzelnen Tier und seinen Vorlieben abhängig ist!). Diese halten den Geruch weniger fest und ermöglichen das Erkennen von eventuellen Feinden frühzeitig, ein uralter Instinkt. Unsere Entscheidung fiel daher eindeutig auf offene Toiletten, die denn auch in unserem Fitness- und Chill Zimmer sowie im Bad ihren Platz finden werden. Gerade wenn die Katzen grösser werden, muss auch auf ein grösseres Katzenklo umgestiegen werden. Eine Variante mit höherem Rand ist eine gute Alternative zu einer geschlossenen Form. Auch ganz süss fand ich Toilettenschränke oder Ideen, wie die unschönen Schalen gut in Möbeln versteckt werden können. Die fertigen Angebote waren mir für meine zukünftigen Katzen leider zu klein (Sibirische Waldkatzen können ganz schön gross werden!). Für kleinere Rassen kann dies jedoch eine echt schöne Möglichkeit sein.

Bei Kitten sollte übrigens noch keine Klumpstreu verwendet werden, da sie, wie auch Menschenbabys, noch gerne alles Mögliche in den Mund nehmen und die Streu dann auch verschluckt werden kann. Ein solcher Pipiklumpen im Magen ist natürlich nicht so toll. Später ist aber Klumpstreu eine gute Möglichkeit für die einfache Reinigung der Toilette.
Grundsätzlich wird am Anfang am besten die Streu verwendet, welche dieTiere bereits kennen.

Körperhygiene und Bettchen

Jede Katze liebt stille Rückzugsmöglichkeiten, wie auch wir Menschen teilweise gerne unsere Ruhe haben. Daher sollten genügend Höhlen und Bettchen zur Verfügung stehen. Auch eine weiche Decke auf dem Fenstersims ist gut geeignet, der Katze ein schönes Zuhause zu geben. Katzen LIEBEN Fenster! Was gibt es denn schöneres, als in der Wärme eingekuschelt nach draussen zu schauen, was da so alles los ist.

Für die Katzenhygiene ist neben der richtigen Toilette ein Kratzbaum unabdinglich. Die Krallen müssen gewetzt sein, ansonsten bleiben sie plötzlich überall hängen. Unsere Katze Sissi war irgendwann eine echte Greisin. Sie wurde zu müde, sich richtig zu pflegen und es war mitunter schon richtig traurig mit anzusehen, wie sie an jeder Faser hängen blieb!
(Ich weiss nicht, wie alt sie genau wurde, mehr als 20 Jahre waren es mit Sicherheit! Übrigens: Die Süsse wurde nie an einen Transport zum Tierarzt oder Ähnliches gewöhnt. Abgesehen von Wurmkuren hat sie nach den ersten Impfungen und Kastration nie wieder einen Tierarzt gesehen. Mit meinen eigenen Kleinen werde ich das natürlich anders handhaben. Trotzdem finde ich erstaunlich, wie alt Sissi geworden ist, ohne jegliche Arzttermine.)

Bei langhaarigen Katzen darf das regelmässige Bürsten nicht vergessen werden. Gewöhnt man sie von klein auf an diese Pflege, geniessen es viele Katzen sogar. Lässt man diese Fellpflege ausser Acht können sich Verfilzungen bilden, welche über längere Zeit zu Reizungen auf der Haut und Ausschlägen führen können.

Die Wildkatze in der Hauskatze

Auch unsere domestizierten Kuschelpartner sind natürlich im Inneren immer noch ein bisschen Wildkatze. Dieser Instinkt sollte natürlich wahrgenommen und unterstützt werden. Gerade wenn die Katze keinen Freilauf erhält, wie es bei uns der Fall sein wird, ist es wichtig, immer wieder genügend Abwechslung zu bieten. Mal ein neues Spielzeug, mal eine neue Einrichtung, hier darf man ruhig kreativ sein. Für den Anfang haben wir uns für typisches Katzenspielzeug entschieden. Was wir später noch alles basteln werden, wird sich herausstellen.

Katzenvorsorge

Auch Katzen können krank werden. Ein kleines Vermögen sollte daher immer zur Verfügung stehen, sollte einmal etwas passieren. Hierfür gibt es extra Tierversicherungen. Persönlich habe ich mich jedoch für ein extra Sparkonto für die Katzen entschieden, auf welches ich regelmässig etwas Geld für Notfälle einzahle. Grundsätzlich sollte man sich natürlich vorher Gedanken machen, was eine Katze kostet und sich einen Budgetplan erstellen.

Wohnungs- oder Freilaufhaltung

Auch bei diesem Thema gehen die Meinungen der Katzenhalter stark auseinander. Gerade in Kreisen der Rassenkatzen wird hier öfter gestritten. Natürlich haben beide Möglichkeiten ihre Vor- und Nachteile und es müssen verschiedene Aspekte bedacht werden.

Die Katzenhaltung mit Freilauf hat natürlich den riesigen Vorteil, der Katze ihren Freiraum lassen zu können. Sie kann an Nachbars Blumen schnüffeln, sich mit fremden Katzen streiten, ihr Revier verteidigen, Mäuse fangen, sich auf der Wiese sonnen und Insekten jagen. Grundsätzlich ist dies klar die schönere Variante für Katzen. Aber auch nicht immer.

Revierkämpfe können für Sensibelchen auch Stress bedeuten, Strassen stellen grosse Gefahren dar und leider sind auch nicht alle Menschen tierlieb. Gerade bei Rassekatzen kommt es öfter zu Diebstählen freilaufender Tiere. Und die Gefahr besteht auch, dass die Bindung zum Menschen nie so richtig stark wird. Man ist dann schnell tatsächlich nur der Dosenöffner und ein Freund nur in der Not.

Bei einer reinen Wohnungshaltung haben die kleinen Tiger oft einen engeren Bezug zum Menschen und sind natürlich in einer sicheren Umgebung. Sie bringen dann keine toten Tiere nach Hause, niemand kann sie entführen und es muss nicht extra eine Katzentür eingebaut werden. Dafür muss für mehr Indoor-Beschäftigungen gesorgt werden, es müssen mehr Katzentoiletten zur Verfügung stehen und mehr Essen gekauft werden, da nicht zwischendurch einfach einmal eine Maus verschlungen oder beim Nachbar genascht wird. Und natürlich sollten hier auch immer mindestens zwei Katzen gewählt werden und nicht eine alleine. Ein Mensch als Freund ist trotz aller Liebe nie das gleiche wie ein Artgenosse.
Eine Katze in reiner Wohnungshaltung sollte den Freigang noch nicht kennen. Ansonsten wird sie kaum glücklich, sofern sie sich nicht von selbst dazu entscheidet nicht raus zu gehen.

Auch wenn ich klar Freigang für Katzen schöner finde, habe ich mich für die Wohnungshaltung entschieden. Aus dem einfachen Grund, dass immerhin eine riesige Terrasse zur Verfügung steht und ich panische Angst hätte meine Süssen auf der stark befahrenen Strasse gleich neben dem Haus tot aufzufinden. Und auch, aus dem doch ehrlich ziemlich egoistischen Grund heraus, dass ich mir einen engen Bezug zu meinen Tieren wünsche.

Informiert ist halb gewonnen

Bestimmt kann mein Partner meine endlosen Internetrecherchen der letzten Tage kaum mehr hören und sehen. Doch ich bin der Überzeugung, dass vorheriges Informieren sehr wichtig ist. Wer weiss, vielleicht rettet meine Information über die Prozedur einer Herzmassage bei Katzen meinen Süssen einmal das Leben.

Es gibt viele Anleitungen und Listen, was alles bedacht werden muss vor der Entscheidung, Kitten in die Familie zu integrieren. Es lohnt sich auf jeden Fall, vorher möglichst alles überdacht zu haben, um nicht am Ende enttäuscht oder überfordert mit zwei süssen Fellknäueln dazustehen und sie wieder abgeben zu müssen.

Bedenke auf jeden Fall, dass eine Katze ein Lebewesen mit Gefühlen und allem drum und dran ist. Du solltest sie als Partner bis an ihr Lebensende sehen und auch als solche behandeln und schätzen.

… und nun fehlen nur noch die Katzen. :)

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Die Welt der vielen Möglichkeiten, die Welt der Tabus

Du kennst bestimmt den Spruch «Wenn du nur willst, kannst du alles erreichen!». Und gleichzeitig wirst du auch folgende Aussage kennen: «Pass auf, was du sagst.» Ein Paradoxon?

In einer Zeit der illustrierten Freiheit können wir unsere eigenen Wege einschlagen, unsere Träume verwirklichen, auf bisher unbekannten Pfaden wandern. Das Rezept für den Erfolg: Eine Handvoll Selbstvertrauen, vermischt mit einer Prise Mut und einem angebrochenen Stück Talent. Packen wir unseren Rucksack. Auf, in die grosse, freie Welt hinaus! Auf unserer Reise durchlaufen wir bestimmt verschiedene Stationen. Nicht jeder hält bei den gleichen Orten, doch eines haben wir alle gemeinsam: Wir haben einen Traum, den es zu verwirklichen gibt.

Freiheit in der Öffentlichkeit?

Auf meiner persönlichen Reise habe ich vor allem Eines mit der Zeit festgestellt: Die Freiheit, die uns angepriesen wird, ist nicht echt. Die Möglichkeiten, die unsere Welt uns offenbart, sind nicht ohne Risiko. In vielen Themen fühle ich unsichtbare Fesseln um meine Handgelenke, die mich warnen, meine ehrlichen Ansichten öffentlich in einem Blog mitzuteilen. Man könnte nun sagen, dass es mir an Mut fehlt. Doch ist es das wert, seine Meinung der ganzen Welt mitzuteilen, um dafür von allen Seiten kritische Blicke einzuheimsen? Die Worte müssen nicht einmal vollkommen gegen die allgemeine öffentliche Meinung stehen. Es reicht, ein paar Wörter zu benutzen, die sonst niemand benutzt, etwas eine andere Bezeichnung zu geben, die niemand hören will. Ist das diese Freiheit, von der alle reden? Man ist frei, solange man die gleiche Meinung teilt wie die Mehrheit. Man ist frei, solange man auf den gleichen Pfaden wandert. Ein anderer Weg führt automatisch in die Vollzeitbeobachtung und Kritik sogar der eigenen besten Freunde.

Auf der sicheren Seite

Je länger ich darüber nachdenke, was mich bewegt, um ein Thema zu finden, über das ich schreiben könnte, desto mehr Tabus fallen mir auf. Was übrig bleibt, sind die überall bereits angepriesenen 08/15 Blogthemen: Shopping, Kleidung, Beauty, Haustiere, Reisen, Essen, Sport. Themen, über die kaum jemand wirklich viel Negatives sagen kann, die uns alle im Alltag begleiten. Tätigkeiten, die der Öffentlichkeit ein positives Bild von uns liefern, wie positive Eating, Yogatrends und Naturprodukte der Beautyindustrie. Und schon geht es um die Selbstinszenierung, um der Welt mitzuteilen: «Schaut, wie gut ich bin, auf meinem eigenen, individuellen Weg!» statt um die wirklichen, inneren Bewegungen. Wer würde schon öffentlich schreiben «Was mich zum Sport bewegt hat, ist die Sehnsucht nach einem Partner. Laut unseren Medien braucht man dafür einen guten Körper, den ich bisher nicht hatte.» oder «Ich spende nach Afrika, um mein Karma aufzubessern, damit ich mich selber besser fühle, während ich der Welt mitteilen kann, wie gut ich bin.» Was auffällt ist vor allem Eines: Es fehlt die Persönlichkeit, die Ehrlichkeit.

Selbstreflexion

Wer meinen Blog liest, dem fällt ganz sicher eines auf: Meine eigene ständige Selbstbeobachtung. Ich halte es für wichtig, im Leben immer wieder einmal inne zu halten und mich zu fragen: «Wo stehe ich gerade? Wohin bewege ich mich? Und wo wollte ich ursprünglich hin?» Ich bin stark der Meinung, dass diese Selbstreflexion sehr wichtig ist für die persönliche Entwicklung. Und genau diese Haltung, so glaube ich, hätten auch unsere Medien, die Weltpolitik, die Unternehmen, alles öffentlich Geteilte wieder einmal nötig. Ein Innehalten, ein Zurückerinnern an eigene Werte, an den Traum, der uns bewegt hat, in die Zukunft aufzubrechen, in der wir jetzt stehen.

 

Und wie geht es weiter?

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Es kreucht und fleucht – Wie der Start in den Frühling gelingt

Der vor ein paar Wochen noch leere Stadtpark ist heute voller Leben. Ein Kind nach dem anderen drängt auf die Rutsche, es quietscht und rennt und fällt und weint, während Mamis besorgt versuchen, den Überblick zu behalten. Am anderen Ende des Parks sieht der Frühling viel ruhiger aus. Ein paar Studenten versuchen zwischen den Sonnenstrahlen Formeln zu erkennen, andere machen sich diese Mühe gar nicht mehr und liegen nur noch da.

Wie jedem Zyklus, lassen sich auch den Jahreszeiten bestimmte Qualitäten zuordnen. Der Frühling scheint sich besonders für Neuanfänge zu eignen. Die Natur macht uns dies brav vor, indem sie aus ihrem Winterschlaf erwacht unsere Welt mit neuer Farbe streicht.

Auch wir können diese Zeit nutzen und die neuen Glückshormone zu Taten umwandeln.

 

Ein paar Ideen, wie ein optimaler Start in den Frühling gelingt:

 

  • Zu allererst: Es muss nicht alles anstrengend sein, was das Leben schöner macht. Mach es der Natur nach und sorge für einen neuen Duft, ein neues Kleid, oder auch einfach nur eine neue, hübsche Tasse für den Frühstückskaffee.

 

  • Wenn du dich dem neuen Leben in der Welt etwas verbundener fühlen willst, kauf dir Töpfe, Erde und Samen und kreiere deinen eigenen kleinen Garten. Es kann eine unglaubliche Freude sein, zu sehen, wie deine kleinen Sprösslinge ihre Köpfe aus der Erde strecken.

 

  • Jetzt ist eine schöne Zeit, um mit Sport im Freien zu beginnen. Zugegeben, dieser Punkt kostet einiges an Überwindung, wenn man ein Sportmuffel ist. Sobald aber der innere Schweinehund überwunden ist, wirst du dich dadurch erfüllt und ausgeglichen fühlen.

 

  • Du hast frei, die Sonne scheint und du weisst nicht, was du tun sollst? Geh einfach raus, setz dich an die Sonne und tue nichts. Die Pflanzen werden dich in ihren Kreisen als Sonnenanbeter bestimmt gerne willkommen heissen. Du kannst zwar keine Photosynthese, aber doch immerhin das Glücks-Vitamin D3 tanken.

 

  • Damit die Artenvielfalt unserer Flora und Fauna auch in ein paar Jahren noch verzaubert, müssen wir etwas für unsere summenden Freunde und Helfer, die Bienen, tun. Dafür kann man sich zum Beispiel eine eigene kleine Aufzucht mieten. Mehr Infos dazu findest du hier: http://www.rentabee.ch. Eine süsse und einfache Methode, um die verbliebene Schönheit unserer Welt zu erhalten.

 

 

In diesem Sinne: Ein summender Frühlingsgruss

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Wie man im Lebenskampf nicht untergeht: mein Geheimtipp!

Das Leben bietet uns immer neue Hindernisse. So viel wir auch kämpfen, uns Mühe geben und wie ein Stehaufmännchen immer wieder von neuem auf die Zukunft zu gehen, es hört nie auf. Dann und wann wird ein Problem unüberwindbar. Zumindest scheint es so. Und dann stellt sich die Frage: Wie weit kann ich gehen? Wann ist genug gekämpft?

Es gibt viele Bereiche im Leben, die je nach Situation unsere ganzen Kräfte rauben können. Sei es der Beruf, die Kollegen, die Liebe, die Familie, unser Äusseres, unsere Gesundheit. Je nach Persönlichkeit und Schicksal haben wir andere Probleme. Aber eines ist klar: Zu kämpfen hat jeder!

Ich persönlich bin der Meinung, dass es sich immer lohnt, für einen Traum zu kämpfen, solange es einen nicht zerstört. In unserer Gesellschaft wird schon genug anderes schnell aufgegeben und weggeworfen. Mit unseren Träumen sollten wir vorsichtiger umgehen. Aber nicht nur mit unseren Träumen, auch mit uns selbst, unserem Körper, unserer Psyche. Daher ist es immer wichtig, das richtige Mass zu finden.

Oft kommt es auf den Blickwinkel an, die Art, wie wir auf eine Begebenheit zugehen und wie wir unsere Gedanken ausrichten, ob ein Ziel erreicht wird oder nicht. Gehen wir voller Mut und Glaube an das Gute an etwas heran, so kann sich alleine durch die Einstellung, die wir mitbringen, unser Vorhaben vereinfachen.

Schlussendlich muss jeder für sich selber herausfinden, wie weit er gehen kann.

 

Ich möchte dir hier 5 einfache Tipps mitgeben, um im Lebenskampf nicht umzugehen:

 

  • Höre auf dich selbst, auf dein Herz und deine Intuition. Sie sagen dir, welchen Weg du wirklich für richtig hältst. Sollte der Verstand dagegen sprechen, missachte ihn aber keinesfalls. Wäge gut ab, ob ein möglicher Rückschlag zu viel wäre, oder ob du das Risiko eingehen kannst.
  •  Lass die Meinungen anderer aussen vor. Egal was du tust, irgendjemand wird bestimmt etwas dagegen einzuwenden haben. Und dabei ist es wirklich EGAL, was du tust. Also tust du am besten das, was du selbst für richtig hältst. Nur du kennst dich wirklich gut genug, um für dich zu entscheiden.
  •  Mit den eigenen Gedanken kann man viel manipulieren. Es ist ein grosser Unterschied, ob du mit der Einstellung „Ich schaffe das! Und falls nicht, macht es mich immerhin stärker!“ an etwas heran gehst, oder ob du schon von Anfang an denkst: „Hoffentlich schaffe ich das! Wenn nicht, weiss ich nicht, wie ich dann leben soll.“
  •  Wenn du wirklich glaubst, an etwas kaputt zu gehen, dann lass es. Wenn die Hoffnung zunichte ist und du dich gleichzeitig nicht mehr fähig fühlst, stark zu bleiben, ist es manchmal besser, etwas einfach gehen zu lassen. Kein Traum der Welt bringt dir wirklich Erfüllung, wenn du am Ende nur noch ein Häufchen Elend bist.
  •  Und zum Schluss noch mein Geheimtipp in schwierigen Momenten:

Wenn ich mich in einer Situation gefangen fühle und nicht weiter weiss, versuche ich es mit dieser kleinen Übung: Ich stelle mir vor, ich hätte mein Leben hinter mir. Ich bin eine alte Omi, liege auf dem Sterbebett und denke an mein Leben zurück. Dabei sehe ich von dieser Vorstellung aus auf genau diesen Moment zurück und frage mich: Wie viel Bedeutung hat das hier wirklich? Wenn ich als alte Frau auf mein Leben zurück blicke, ist dieses Problem dann wirklich so schlimm? Irgendwie bin ich dann ja wohl alt geworden und egal, was aus der Situation wurde, ich habe gelebt. War es dann wirklich der absolute Untergang, dass ich diese Prüfung nicht bestanden habe? Oder dass der Freund gerade Schluss gemacht hat? Oder dass ich gerade vom Chef eine Strafpredigt erhalten habe? Oder kann ich darüber lächeln und mir denken: Ach, was habe ich mir damals den Kopf zerbrochen! Am Ende war alles gar nicht so schlimm.

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Lebst du eigentlich hinter dem Mond!?

In letzter Zeit höre ich diesen Spruch sehr oft.

Irgendwann habe ich aufgehört, Zeitungen zu lesen. Radio hören und Fernsehen, zumindest News-technisch, hatte ich gar nie erst angefangen. Doch wieso habe ich das getan? Waren die Zeitungen zu wenig spannend?

Eigentlich waren mehrere Gründe dafür verantwortlich.

1. Ja, die Zeitungen schrieben meiner Meinung nach immer öfter Schwachsinn, der mich nicht interessierte. Irgendwann war es soweit, dass ich von Anfang an zum Horoskop blätterte, ohne überhaupt daran zu glauben. Immerhin schaffte es dieses doch noch ein kleines bisschen, den Unterhaltungsfaktor in mir anzuregen.

2. Die Zeitungen quellen nur so über von eigenen Meinungen der Journalisten. Das ist ja eigentlich nicht unbedingt verkehrt. Einen ansprechenden Text ohne eigene Meinung zu schreiben, ist in vielen Gebieten kaum möglich. Dieser Blog ist dem keinen Schritt voraus, zugegeben. Aber er wurde auch für diesen Zweck erst ins Leben gerufen.
Bei den Zeitungen ist das anders. Sie sollen über die Geschehnisse auf der Welt möglichst neutral berichten (denke ich zumindest). Und genau dieser Punkt ist der Hauptgrund für diesen Artikel.

Ich bin echt im Zwiespalt mit dem Thema. Einerseits ist da die Sehnsucht nach Wissen, nach Weltoffenheit und Mitsprachemöglichkeiten. Andererseits ist mir irgendwann viel zu klar geworden, wie sehr der Spruch „Jedes Medaillon hat zwei Seiten“ der Wahrheit entspricht. Manchmal sind es sogar mehr als zwei und das Medaillon wird zum Prisma.
Wenn ein Journalist über ein Thema berichtet, ist es ihm nicht möglich, alle diese Seiten aufzuzeigen. Er muss sich auf eine Seite beschränken. Menschen wollen keine vagen Vermutungen lesen, sie wollen Tatsachen.

Das Thema Meinungsbildung kommt hierdurch sehr stark zum Tragen. Lese ich die Zeitungen, so setze ich mich permanent einseitig beleuchteten Tatsachen aus. Die Möglichkeit, mich mit allen Seiten gleich stark auseinander zu setzen,  wird damit in den Schatten gestellt. Lese ich gar keine Newsblätter, kann ich mir erst gar keine Meinung bilden. Schliesslich bin ich mir dadurch den allgemeinen Thematiken in der Welt schlicht nicht bewusst. Es fehlt das Wissen.
Ob man es will oder nicht, das Hirn funktioniert nun einmal so. Was ihm als Tatsachen vermittelt wird, setzt sich fest und wird Teil vom eigenen Wissen. Ist dieses Wissen auch noch als „vollständig“ getarnt, wird es automatisch schwerer, sich bewusst zu bleiben, dass es auch andere Wahrheiten zum gleichen Thema gibt.

Also muss ich mir immer wieder die Frage stellen: Was will ich? Will ich Halbwissen und mir dadurch eventuell falsche Meinungen bilden? Oder will ich dann doch lieber gar kein Wissen.

Wie gehst Du mit diesem Problem um? Vielleicht hat Du mir auch den einen oder anderen guten Tipp?

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Von Bankkarten und magnetischen Handtaschen

Ein richtiges Schmuckstück! Endlich hatte ich die perfekte Handtasche gefunden. Genau die richtige Grösse für eine Brieftasche, ein Smartphone und den Lieblings-Lippenstift. Und das Ganze auch noch Aktion!

Die Freude hielt genau eine Woche lang an. Dann war meine Bankkarte hin. Der Chip funktionierte noch, aber Bargeld gab es keines mehr. Ein paar nervenaufreibende Tage folgten. Ein Gang zur Bank zu unmöglichen Öffnungszeiten, kein Bargeldbezug und das Auswendiglernen vom neuen Pin sorgten immer wieder für Stress. Das Schlimmste aber war der fehlende Kaffee im Geschäft. Meine Pads waren alle und das Bargeld für den Kauf davon gleicher massen.

Endlich hatte ich die neue Karte, kannte den Pin und hatte wieder Bargeld. Genau eine Woche lang. Die ganze Odyssee begann von neuem und mir wurde klar, was das Problem sein musste.

Meine geliebte neue Tasche! Natürlich, die starken Magnete vom Verschluss, daran hatte ich beim Kauf nicht gedacht. Nun, da gibt es wohl nur eine Lösung – es muss eine neue Tasche her. Oder?

Beim erneuten Besuch auf der Bank erhielt ich spannende Informationen:

Scheinbar kann man manchmal an Automaten anderer Banken als der, von der die Karte ist, trotz dem kaputten Magnetstreifen Bargeld beziehen. Beim Bezug an solchen Fremdautomaten werden die Karten scheinbar über den Chip gelesen. (Ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht.)

Und was ich auch nicht wusste: Es gibt extra Hüllen, die  eine Karte vor dem Einfluss von Magneten schützen können. So eine habe ich netterweise beim zweiten Besuch bei der Bank gratis bekommen, damit ich meine hübsche Tasche weiterhin benutzen kann. Muss man auch erst wissen.

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